Vitamin D ist für das Funktionieren des Organismus unentbehrlich. Es trägt zur Aufnahme von Kalzium und Phosphor bei, hilft, Knochen und Muskeln stabil zu halten, und spielt auch für das Immunsystem eine wichtige Rolle.
Anders als die meisten Vitamine wird Vitamin D hauptsächlich von der Haut unter Einwirkung der UVB-Strahlen der Sonne gebildet. Die Nahrung liefert nur geringe Mengen, vor allem über fettreichen Fisch, Eigelb und bestimmte angereicherte Lebensmittel.
Ein häufiger Mangel, auch im Sommer
In vielen europäischen Ländern weist ein grosser Teil der Bevölkerung unzureichende Vitamin-D-Werte auf, selbst in den Sommermonaten. Sonnenexposition ist für die Bildung zwar unerlässlich, reicht aber nicht immer aus, um den Bedarf des Körpers zu decken.
Ein Vitamin-D-Mangel kann unbemerkt bleiben. Ist er stärker ausgeprägt, kann er mit anhaltender Erschöpfung, Muskelschwäche, Knochen- oder Muskelschmerzen und langfristig mit einer verminderten Knochendichte und einem erhöhten Frakturrisiko einhergehen.
Das Ziel ist, einen eventuellen Mangel auszugleichen und dabei eine übermässige Zufuhr zu vermeiden.
Wann ist eine Supplementierung sinnvoll?
Eine Supplementierung erfolgt nicht routinemässig. Sie hängt von Risikofaktoren, dem Alter, der Krankengeschichte und in bestimmten Situationen von einer Blutbestimmung des 25-Hydroxy-Vitamin-D ab.
Eine ärztliche Untersuchung ermöglicht es, den individuellen Bedarf zu bestimmen und eine passende Behandlung vorzuschlagen, die sich an den aktuellen wissenschaftlichen Empfehlungen orientiert.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung.

